


Samstag, den 02.06.2012, 20:00 Uhr
Kath. Kirche Hagnau, St. Johann Baptist
Königsberger Philharmonie
Georg Mais, Dirigent
Sarah Christan, Violine
Benedicte Royer, Viola
Bénédicte Royer wurde 1987 in Paris geboren. Sie begann mit 6 Jahren Geige und 3 Jahre später Bratsche zu spielen. Sie studierte bei Jean Sulem im CNSM von Paris, bei Lars Anders Tomter in Oslo und bei Thomas Riebl am Mozarteum in Salzburg, wo sie ihr Master Diplom mit Auszeichnung erhielt. Sie besuchte Meisterkurse bei Nobuko Imai, Kim Kashkashian, Hartmut Rodhe, Reinhard Goebel, Diemut Poppen und dem Borodin Quartet.
Bénédicte gastierte bei Festivals wie dem Chamber Music Fest in New York, dem Festival Nuits catalanes und dem Festival de Deauville in Frankreich, dem Aurora Festival (Schweden) und dem Risør Festival (Norwegen) und spielte Kammermusik Konzerte in Europa.
Als Orchestermusikerin spielte sie in Gustav-Mahler-Jugend-Orchester, im European Youth Orchestra, im Orchestre National de France, im Oslo Filharmonien Orkester, im Norwegischen Kammerorchester, in der Camerata Salzburg, im Österreischichen Ensemble für neue Musik, im Chamber Orchestra of Europe...
Sie hat unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Claudio Abbado, Ingo Metzmacher, Paavo und Neeme Järvi, Emmanuel Krivine, Christoph Eschenbach, Kurt Masur und Bernhard Haïtink gespielt.
Als Solistin spielte Sie mit dem Orchestre des lauréats du Conservatoire im Paris, mit dem Südwestdeutsche Kammerorchester und dem Deutschen Kammerakademie Neuss.
Sie nahm Geirr Tveitts und Klaus Egge Kammermusik für Simax auf und war 2010 1. Preisträgerin des Tertis Wettbewerbs der Universität Mozarteum Salzburg und 2011 gewann sie den Bodensee Musikwettbewerb.
studiert derzeit bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Ihr Bachelorstudium bei Prof. Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg schloss sie im Alter von 20 Jahren mit höchster Auszeichnung ab.
Beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach/ Österreich erspielte sie sich im August 2008 einen 1. Preis.
Im selben Jahr wurde sie mit dem "Best string player of the year" Award sowie der Yehudi Menuhin Medaille der Universität Mozarteum Salzburg ausgezeichnet.
Sie gewann den 11. internationalen Violinwettbewerb „Szymon Goldberg“ in Meissen und wurde mit der „Szymon Goldberg“ Medaille als Gesamtsiegerin geehrt. Die Stiftung Mozarteum übergab der Preisträgerin anlässlich des 10. internationalen Violinwettbewerbs „W. A. Mozart“ in Salzburg den Förderpreis für die jüngste Finalistin.
Im Jahr 2012 gewann Sie den “Felix Mendelssohn Bartoldy” Wettbewerb der Deutschen Hochschulen sowie den Preis der “Freunde Junger Musiker”.
Sarah Christian legt auch besonderen Wert auf ihre kammermusikalische Ausbildung und Entwicklung. 2010 spielte sie sich beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn im Fach Duo Violine/Klavier ins Finale und wurde als Stipendiatin in die „Bundesagentur Konzerte junger Künstler“ aufgenommen. In deren Rahmen wird sie in ganz Deutschland, unter anderem beim Schleswig Holstein Musikfestival, Konzert geben.
Die junge Geigerin verfolgt eine rege Konzerttätigkeit, die sie schon durch viele Länder Europas, nach China und die USA führte. Sie spielt als Solistin mit dem philharmonischen Orchester Augsburg, dem „Via Nova“ Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/ Rumänien, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Universitätsorchester des Mozarteums Salzburg, der Camerata Salzburg und dem Sinfonieorchester Klagenfurt.
Sarah Christian ist seit 2001 mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben. Derzeit spielt sie eine Violine von Antonio Gragnani, Livorno 1779, aus Stiftungsbesitz
Georg Mais wurde in Überlingen am Bodensee geboren und studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Eliot Gardiner folgten. In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut.
Später gastierte er in vielen Ländern
Europas und der USA und arbeitete mit so bedeutenden Orchestern wie dem
Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem
Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chamber Orchestra oder dem Krakauer
Sinfonieorchester zusammen. 2005 gastierte Georg Mais erstmals mit dem
Argentinischen Nationalsinfonieorchester in Mar del Plata und Buenos Aires und
dirigierte am 29. Januar 2006 das Konzert zum 250. Geburtstag von W.A. Mozart
in der Kölner Philharmonie.
Mit dem Litauischen Kammerorchester
Vilnius als dessen langjähriger Gastdirigent, verbindet Georg Mais eine enge
Zusammenarbeit mit zahlreichen gemeinsamen Konzerten und CD-Produktionen.
Eine intensive künstlerische Kooperation mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim besteht seit nunmehr 5 Jahren. Im November 2010 erscheint eine CD mit Werken von Julius Weismann mit dem Orchester und Georg Mais als Dirigenten.
Yehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."