

Ostersonntag, den 08.04.2012, 20:00 Uhr
Reinhard-Sebastian-Zimmermann-Saal, Rathaus
Georg Mais, Sprecher
Kanade Joho, Klavier
Die aus Japan stammende Pianistin Kanade Joho studierte zunächst
an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Tokio, ehe sie in Deutschland ihre
Studien fortsetzte und 2004 mit dem Konzertexamen an der Musikhochschule Köln
zum Abschluss brachte. Zwischenzeitlich wurde sie mit namhaften Preisen
ausgezeichnet, so war sie unter anderem Preisträgerin beim Asien Chopin
Klavierwettbewerb in Japan und gewann den internationalen Klavierwettbewerb
Viotti- Valsesia in Varallo Italien.
Heute wirkt die Künstlerin als Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen Detmold
und Köln.
Georg Mais wurde in Überlingen am Bodensee geboren und studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Eliot Gardiner folgten. In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut.
Später gastierte er in vielen Ländern
Europas und der USA und arbeitete mit so bedeutenden Orchestern wie dem
Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem
Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chamber Orchestra oder dem Krakauer
Sinfonieorchester zusammen. 2005 gastierte Georg Mais erstmals mit dem
Argentinischen Nationalsinfonieorchester in Mar del Plata und Buenos Aires und
dirigierte am 29. Januar 2006 das Konzert zum 250. Geburtstag von W.A. Mozart
in der Kölner Philharmonie.
Mit dem Litauischen Kammerorchester
Vilnius als dessen langjähriger Gastdirigent, verbindet Georg Mais eine enge
Zusammenarbeit mit zahlreichen gemeinsamen Konzerten und CD-Produktionen.
Eine intensive künstlerische Kooperation mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim besteht seit nunmehr 5 Jahren. Im November 2010 erscheint eine CD mit Werken von Julius Weismann mit dem Orchester und Georg Mais als Dirigenten.
Yehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."