Mozartgesellschaft
Ludwig van Beethoven „Mozarts Geist aus Haydns Händen“

Die Hagnauer Klassik
Herbstliche Kammermusiktage
am Bodensee

1. - 4. November 2011

Ludwig van Beethoven
„Mozarts Geist aus Haydns Händen“

Haewon Han, Viola

Haewon Han, Viola

Die Bratscherin Hae Won Han stammt aus Korea. Schon bald nach Beginn ihrer musikalischen Ausbildung in Korea konnte Sie zahlreiche Preise gewinnen. Zum Beispiel den ersten Preis bei dem Korea Music Society Wettbewerb und einen Preis beim Music Newspaper Wettbewerb . Als Solistin trat sie unter anderen mit dem Kwangju Symphonieorchester auf. Während eines zweijährigen Studiums in den U.S.A (Temple University in Philadelphia) erhielt sie den Atlanta Young Virtuoso Society Preis.

Seit einigen Jahren lebt sie in Deutschland und studierte an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Wilfried Strehle. Sie schloss ihr Studium dort im Februar 2011 mit dem Diplom ab.  Ab dem Sommersemester 2011 studiert Haewon Han an der Musikhochschule in Leizig bei Prof. Tatjana Masurenko. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurs u. a. bei  Nobuko Imai, Tatjana Masurenko, Thomas Riebl, Hartmut Rhode und  Hariolf Schlichtig. Sie war Stipendiatin des  Deutschen Symphonie- Orchesters und trat bei vielen Musikfestivals auf, wie z.B. dem Schleswig Holstein Musik Festival, dem Aurora Festival (Schweden), dem Viola Space Festival in Otaru (Japan) und dem Musicalp Festival in Courchevel (Frankreich).

Björn Lehmann, Klavier

Björn Lehmann

In Björn Lehmanns Aktivitäten spielen Auftritte als Solist und Kammermusiker gleichermaßen eine große Rolle.
Er studierte in Hamburg und dann an der UdK Berlin bei Prof. Klaus Hellwig, wo er auch das Konzertexamen ablegte. Zusätzlich studierte er von 1996 bis 1998 bei Fausto Zadra in Lausanne. Wichtige künstlerische Anregungen erhielt er u. a. von Zoltan Kocsis, Ferenc Rados, Leonard Hokanson, Robert Levin, bei Mitgliedern des Amadeus-Quartetts, bei Hartmut Höll und Irwin Gage.

Auftritte führten Björn Lehmann in zahlreiche europäische Länder, außerdem nach Japan, Mexico, Chile und Argentinien. Er trat bei zahlreichen Festivals auf, u.a. beim Bachfest Leipzig, den Ludwigsburger Schloßfestspielen, den Moselfestwochen, den Kasseler Musiktagen, dem „Concentus Moraviae“ in Tschechien, den „Flaneries musicales de Reims“, „El Blanco y Negro“ Mexico. Er erhielt zahlreiche Preise.

Rundfunkaufnahmen bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkstationen. Seit 2004 unterrichtet Björn Lehmann eine Klavierhauptfachklasse an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Im Jahre 2009 ist bei „edel classics“ eine CD mit Soloklavier- und Kammermusikwerken des zeitgenössischen Komponisten Friedrich Goldmann sowie bei „genuin“ eine CD mit der Geigerin Sophia Jaffé erschienen.

Stephan Picard, Violine

Stephan Picard

Stephan Picard unterrichtet seit 1995 als Professor für Violine an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Geboren 1960 in Barcelona, gewann nach seinem Konzertexamen den Deutschen Musikwettbewerb und den Internationalen Musikwettbewerb “Maria Canals”. Er ist Mitglied des Michelangelo Quartetts (mit Mihaela Martin, Nobuko Imai und Frans Helmerson) und gastiert regelmäßig auf  großen internationalen Festivals in Europa, USA und Asien und in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw in Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Stephan Picard und gefragter Dozent auf internationalen ist als Meisterkursen.

Gal Nnyska, Violoncello

Gal Nyska, Violoncello

Geboren in Israel, erhielt Gal Nyska seinen ersten Cellountericht im Alter von sieben Jahren bei Ludmila Stark in Israel und danach studierte bei Leonid Zilper in den USA. Er absolvierte die BM und MM bei Prof. Joel Krosnick an der Juilliard School in New York, wo er später selbst als Assistent von. Prof. Krosnicks unterrichtete. Er nahm an Masterklassen bei Steven Isserlis, David Geringas, Ralph Kirshbaum und Frans Helmerson teil sowie an Kammermusikfestivals wie Yellow Barn, Kneisel Hall und Olympic Music Festival.

Im Jahr 2009 gewann Gal Nyska den Cello Preis und Publikum Preis beim "Aviv" Wettbewerb von der “America Israel Cultural Foundation” Stiftung. Als Solist spielte er mit dem Juilliard Orchesta (unter Dennis Russel Davies), North Carolina Symphony, Bangor Symphony und viele mehr. Als Kammermusiker arbeitete er zusammen mit Shmuel Ashkenasi, Pamela Frank, Ilan Gronich, Atar Arad, und Charles Neidich. Nyska gewann die wichtigsten Kammermusikwettbewerbe in den USA, Fischoff Competition und Coleman Competition sowie den Arthur Foote Preis vom Harvard Musikverein. Seit September 2010 wohnt er in Berlin und arbeitet zusammen mit verschiedenen Ensemblen als Orchestermusiker, Kammermusiker und als Cello Lehrer.

Georg Mais, Künstlerischer Leiter

Georg Mais, Künstlerischer Leiter

Georg Mais wurde in Überlingen am Bodensee geboren und studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Eliot Gardiner folgten. In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut.

Später gastierte er in vielen Ländern Europas und der USA und arbeitete mit so bedeutenden Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chamber Orchestra oder dem Krakauer Sinfonieorchester zusammen. 2005 gastierte Georg Mais erstmals mit dem Argentinischen Nationalsinfonieorchester in Mar del Plata und Buenos Aires und dirigierte am 29. Januar 2006 das Konzert zum 250. Geburtstag von W.A. Mozart in der Kölner Philharmonie.

Mit dem Litauischen Kammerorchester Vilnius als dessen langjähriger Gastdirigent, verbindet Georg Mais eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen gemeinsamen Konzerten und CD-Produktionen.

Eine intensive künstlerische Kooperation mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim besteht seit nunmehr 5 Jahren. Im November 2010 erscheint eine CD mit Werken von Julius Weismann mit dem Orchester und Georg Mais als Dirigenten.

Yehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Julian Steckel, Cello

Das mit Musikern aus sieben Nationen besetzte Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim ist eines der ganz wenigen Full-time-Kammerorchester, so dass eine außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des Klangbildes möglich wird. Gegründet wurde das Orchester im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale Anerkennung und war bald bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen mit musikalischen Größen wie Maurice André, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen und Yehudi Menuhin zu hören.

Auf seinem Erfolgsweg hat das Südwestdeutsche Kammerorchester neben etlichen Rundfunkaufnahmen über 200 Schallplatten und CDs eingespielt. Auch heute arbeitet es mit Solisten von Weltruf wie Gidon Kremer, Mischa Maisky, Frank Peter Zimmermann, Cyprien Katsaris oder Sabine Meyer zusammen und war in den letzten Jahren in ganz Europa (Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Prager Frühling und Prager Herbst, Flandern-Festival, Festival Euro Mediterraneo Rom, OsterKlang Wien), in den USA und Japan zu Gast.