1. - 4. November 2010
Robert Schumann
zum 200. Geburtstag
Daniel Heide, 1976 in Weimar geboren, begann seine pianistische Ausbildung im Alter von 5 Jahren. Schon während seines Studiums richtete er seinen Fokus auf kammermusikalisches Musizieren und das Begleiten von Sonaten - und Liederabenden. Zahlreiche Konzerte und Verpflichtungen zu Orchesterkonzerten, Sonaten – und Liederabenden in vielen deutschen Städten, in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Schottland, Italien, Spanien, Tschechien und Island folgten. Seine Partner dabei waren Kunstler wie Antje Weithaas, Tabea Zimmermann, Dragos Manza, Feng Ning, Gernot Süssmuth, Hye Yoon Park, Alexander Kniazev, Benoit Fromanger u.v.a.
Mit Gidon Kremer und Marta Sudraba hat er das Concerto Grosso No. 2 von Alfred Schnittke aufgeführt. Der Franz - Liszt - Preisträger unterrichtet an den Hochschulen von Berlin (»Hanns Eisler«) und Weimar (»Franz Liszt«).
Carolina Kurkowski Perez wurde 1984 in Bogotá als Tochter polnisch-kolumbianischer Eltern geboren und begann im Alter von 4 Jahren das Violinspiel. Nach Abschluss der Studien bei Rosa Fain an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf setzt sie ihre Ausbildung bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fort. Sie war die letzten zwei Jahre Stipendiatin der „Karajan“ - Akademie der Berliner Philharmoniker.
Wichtige Impulse bekam sie in Meisterkursen mit Rainer Kussmaul, Daniel Gaede, Ulf Schneider. Sie gewann u.a. den 2. Preis des Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen einen Sonderpreis des 5. Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart sowie den Preis des Fördervereins Braunschweig Classix Festival. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, Gürzenich Orchester Köln, dem Georgischen Kammerorchester, den Dresdner Kapellsolisten und der Philharmonia Hungarica.
Als Kammermusikerin trat sie zuletzt mit Lang Lang beim Rhein Ruhr Festival und in der Berliner Philharmonie auf. Sie war Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters sowie Mitglied des von Claudio Abbado gegründeten Orchestra Mozart und wird demnächst als Gastkonzertmeisterin im Gulbenkian Orchester Lissabon tätig sein.
Barbara Buntrock, geboren 1982 in Wuppertal, studierte bei Barbara Westphal, Heidi Castleman und Tabea Zimmermann. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen 2007 und Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbes der ARD München 2004 sowie des Concours de Genève 2005. Barbara Buntrock war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben und ist derzeit als 1. Solo-Bratschistin im Gewandhausorchester Leipzig tätig.
Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim gastierte Barbara Buntrock bereits im vergangenen Jahr mit großem Erfolg als Solistin.
Sie spielt eine Viola erbaut von Antonio Mariani, Pesaro, ca. 1650.
1982 geboren, begann Julian Steckel im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und zählt heute zu den gefragtesten und vielseitigsten Musikern seiner Generation. Nach langen Jahren bei Ulrich Voss studierte Julian Steckel bei Gustav Rivinius in Saarbrücken, Boris Pergamenschikow in Berlin und Heinrich Schiff in Wien. Julian Steckel gewann zahlreiche Wettbewerbe. Seine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Gemein trat er mit so renommierten Musikern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust, Sarah Chang, Yuri Bashmet, Gustav Rivinius, Alexander Lonquich, dem Quatuor Ebène, dem Vogler Quartett, dem Guarneri Quartett und dem Talich Quartett auf.
Weitere Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Herkulessaal und die Philharmonie am Gasteig in München, den Salle Pleyel und das Théâtre du Châtelet in Paris, die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern und das Seoul Arts Center, sowie die Alice Tully Hall im Lincoln Center in New York.
Georg Mais wurde in Überlingen am Bodensee geboren und studierte Violine, Viola und Dirigieren an den Musikhochschulen Trossingen, Freiburg und Stuttgart. Meisterkurse bei Karl Münchinger, Sergiu Celibidache, Helmuth Rilling und John Eliot Gardiner folgten. In der Berliner Philharmonie gab Georg Mais im Jahr 1989 mit großem Erfolg sein Debut.
Später gastierte er in vielen Ländern
Europas und der USA und arbeitete mit so bedeutenden Orchestern wie dem
Stuttgarter Kammerorchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, dem
Panama Sinfonieorchester, dem Houston Chamber Orchestra oder dem Krakauer
Sinfonieorchester zusammen. 2005 gastierte Georg Mais erstmals mit dem
Argentinischen Nationalsinfonieorchester in Mar del Plata und Buenos Aires und
dirigierte am 29. Januar 2006 das Konzert zum 250. Geburtstag von W.A. Mozart
in der Kölner Philharmonie.
Mit dem Litauischen Kammerorchester
Vilnius als dessen langjähriger Gastdirigent, verbindet Georg Mais eine enge
Zusammenarbeit mit zahlreichen gemeinsamen Konzerten und CD-Produktionen.
Eine intensive künstlerische Kooperation mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim besteht seit nunmehr 5 Jahren. Im November 2010 erscheint eine CD mit Werken von Julius Weismann mit dem Orchester und Georg Mais als Dirigenten.
Yehudi Menuhin bezeichnete Georg Mais als "einen jungen Dirigenten, dessen hohe Musikalität und künstlerische Inspiration die Orchester wie das Publikum gleichermaßen beglückt."
Das mit Musikern aus sieben Nationen besetzte Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim ist eines der ganz wenigen Full-time-Kammerorchester, so dass eine außergewöhnliche Homogenität und Flexibilität des Klangbildes möglich wird. Gegründet wurde das Orchester im Jahr 1950 von dem Hindemith-Schüler Friedrich Tilegant. Rasch fand das Ensemble internationale Anerkennung und war bald bei den Festspielen in Salzburg, Luzern und Leipzig und auf weltweiten Konzertreisen mit musikalischen Größen wie Maurice André, Dietrich Fischer-Dieskau, Frans Brüggen und Yehudi Menuhin zu hören.
Auf seinem Erfolgsweg hat das Südwestdeutsche Kammerorchester neben etlichen Rundfunkaufnahmen über 200 Schallplatten und CDs eingespielt. Auch heute arbeitet es mit Solisten von Weltruf wie Gidon Kremer, Mischa Maisky, Frank Peter Zimmermann, Cyprien Katsaris oder Sabine Meyer zusammen und war in den letzten Jahren in ganz Europa (Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Prager Frühling und Prager Herbst, Flandern-Festival, Festival Euro Mediterraneo Rom, OsterKlang Wien), in den USA und Japan zu Gast.